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Thema: Emirates, Etihad, Qatar Airways & Co. Wie sieht die Zukunft aus?

  1. #256
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    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Wenn die Lufthansa wirklich nicht mehr konkurrenzfähig wäre, wieso erwirtschaftet man immer noch Gewinne während andere Airlines, deren Stückkosten niedriger sind (wie z.B. AF), vor sich hin kränkeln?
    Hast du dir mal die Jahresabschlüsse angesehen, wo die "Gewinne" herkommen?

    Ein Großteil der Gewinne kommt aus den Bereichen Technik, Logistik,... aber nicht aus dem "fliegenden" Bereich. Genau dort gibt es aber immer wieder den Ärger und die Streiks und irgendwie muss man nunmal seine neuen Maschinen finanzieren.

  2. #257
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    Zitat Zitat von Matze20111984 Beitrag anzeigen
    Es ist doch aber nunmal Fakt, dass die Gehaltskosten der massivste Kostentreiber sind und aus einer Zeit stammen, die heute nicht mehr konkurrenzfähig ist (im Bezug auf Personalkosten).

    .
    Ach, das ist ein Fakt? Womit belegst du diesen bombensicheren Fakt?

    Mal abgesehen vom weinerlichen "derPilotverdientehschonsovielundkannauchmalaufwas verzicheten" Geheule zeigst du eigentlich nur auf, das du nach unzähligen Beiträgen zur Erkärung der Situation immer nicht verstanden hast oder es auch nicht willst, da beim "derkriegtmehralsich" Gedanken offensichtlich jede Differenzierung aufhört.

    Dieser Streik geht darum, wie mit Verträgen und der Zukunft der Firma umgegangen wird und wie eine eigentlich zuverlässige Tarifpartnerschaft mit den Füßen getreten wird von unternehmerisch unerfahrenen Leuten.
    16 offene Tarifthemen und null Einigungswille auf Firmenseite sprechen eigentlich eine recht eindeutige Sprache.
    Und zum Glück sind wir eben nicht im rechtsfreien Raum Qatar, wo man sich mit Erdgasdollars Kaiser, Blatter und zwei Weltmeisterschaften kaufen kann und dafür den halben indischen subkontinent versklavt.

    Erstens sollen vertraglich vereinbarte Gehaltsbestandteile wie eben die Übergangsversorgung wegfallen, deren Rückstellungen dafür aufgelöst werden, um auf Aktionärsseite mehr Geld aus dem Unternehmen zu ziehen, zweitens wird die Marke Lufthansa, immerhin zweitstärkstes Airlinebrand und zweitstärkster Luftfahrtkonzern dieser Welt, profitabel und mit einer hohen Eigenkapitalquote ausgestattet durch permanente Ausflaggung und Verwässerung der Marke geschwächt und drittens sollen 6000 Leute von 117922 für die mangelnde bis jetzt noch nicht sonderlich erwiesene mangelnde Zukunftsfähigkeit verantwortlich sein...und das wegen einer von der Lufthansa eigenverantwortlich schlecht abgesicherten Rückstellung für eine fast kostenneutrale Übergangsversorgung.

    Mich verwundert, das viele Leute offensichtlich so dämlich sind, irgendwelche Sch...hausparolen in vorauseilendem Gehorsam permanent zu wiederholen.

    Aufgabe einer Geschäftsführung ist es sicherlich das Unternehmen auch in Zukunft konkurrenzfähig zu halten.
    Wenn Gehaltsverzicht ( natürlich nicht beim Vorstand selbst) und die Zerschlagung einer starken Marke die einzigen Ideen sind, würde ich als Mitarbeiter keinen Cent freiwillig abgeben.
    Und das, was bei den Piloten mit einer völlig würdelosen Hetzkampagne gerade läuft, wird auf andere aabteilungen auch noch zukommen. Bloß dort wird es aufgrund der fehlenden Organisation und vor allem Abnickmentalität wesentlich schlimmere Auswirkungen für die Mitarbeiter haben.

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  4. #258
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    Zitat Zitat von Matze20111984 Beitrag anzeigen
    Es ist doch aber nunmal Fakt, dass die Gehaltskosten der massivste Kostentreiber sind und aus einer Zeit stammen, die heute nicht mehr konkurrenzfähig ist (im Bezug auf Personalkosten).
    Nur so mal in den Raum geworfen was man beim Konkurrenten Emirates bekommt (der für den Arbeitnehmer interessante Nettoanteil):

    FO Emirates: 29700 VAE ~ 7000 Euro (85 BStd), alles netto, dazu Krankenversicherung und eine Wohnung/Haus (je nachdem ob Kinder etc.), bei der man nur Nebenkosten zahlen muss. Dazu wird man noch vor und nach dem Flug abgeholt und nach Hause gebracht. Außerdem wird Schulgeld für bis zu 3 Kinder gezahlt (wobei das nicht immer für die guten Schulen ausreicht habe ich mir sagen lassen), man hat freie Heimflugtickets für die ganze Familie jedes Jahr.

    Kapitän: 42015 VAE ~ 10000 Euro netto + Haus + die ganzen Benefits.

    Mir ist durchaus klar dass der Arbeitgeberanteil in Deutschland hoch ist etc. aber was mich als Arbeitnehmer interessiert ist nun mal der Nettoanteil. Und als FO bei Hansa 7000 Netto (Brutto ca. 168 000 Euro bei ~ 50% Abzug) + Hausmiete bezahlt zu bekommen ist meines Wissens nicht der Fall. Ach die Nettogehälter bekommt man ab Jahr 1, sowohl Kapitän also auch FO :-)!

    Nachlesbar auf: http://www.emiratesgroupcareers.com/..._Benefits.aspx
    Geändert von AeroSol (13.02.2015 um 17:19 Uhr)

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  6. #259
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    aber man muss sich im klaren darüber sein das man im rechtsfreien Raum arbeitet. Wenn alles gut geht, was normalerweise durchaus der Fall ist, kein Problem. Aber wenn mal was ist, braucht man auf Verträge nicht zu pochen. Bzw vor Gericht gehörst der Katz....

    Und mir wäre es da unten im Sandkasten einfach zu warm....

    Saigor

  7. #260
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    Zitat Zitat von AeroSol Beitrag anzeigen
    Kapitän: 42015 VAE ~ 10000 Euro netto + Haus + die ganzen Benefits. ...
    Wäre nicht Dienstvilla passender?

    Aber das Prinzip ist stringent: Geschenke an alle Seiten und gönnerhafte Interviews puncto Produktverbesserung und Gewerkschaftsverbot an die bilanz- und öffentlichkeitspflichtige Konkurrenz; Tim Clark an die US-Industrie, und Dankbar Al Baker an LH.

  8. #261
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    Zitat Zitat von C9T1 Beitrag anzeigen
    ...
    Und das, was bei den Piloten mit einer völlig würdelosen Hetzkampagne gerade läuft, wird auf andere aabteilungen auch noch zukommen. Bloß dort wird es aufgrund der fehlenden Organisation und vor allem Abnickmentalität wesentlich schlimmere Auswirkungen für die Mitarbeiter haben.
    Es ist weniger eine Frage der Abnickmentalität, als vielmehr eine Frage der vorhandenen Druckmittel.
    Bei anhaltenden Arbeitsverweigerungen, ist momentan das Eis am Boden erheblich dünner. Checkin, Handling, Cargo, Catering und Technik etc., alles ließe sich -zumindest mittelfristig- auslagern, sollte man sich anhaltend verweigern. Szenarien und Modelle existieren. Gut, du hast hierbei auch Recht, eine Verdi präsentiert sich im Vergleich zur VC eher als Teletubbies.
    Nur, wie lange glaubst du wird der Passage Kern bei weiter anhaltenden VC Streiks noch erhalten?
    Obwohl sich die VC moralisch und bei Nichteinhaltung von Verträgen auch rechtlich im 'Recht' befindet, in meinen Augen schafft ihr euch in der Passage schneller ab als es euch lieb sein kann. Ärgerlich nur, dass dabei alle anderen mitgerissen werden...

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  10. #262
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    Zitat Zitat von AeroSol Beitrag anzeigen
    Nur so mal in den Raum geworfen was man beim Konkurrenten Emirates bekommt (der für den Arbeitnehmer interessante Nettoanteil):
    Für den Arbeitgeber, sprich die LH ist aber der Bruttowert entscheidend, weil der wird jedes Monat als Ausgang verbucht. Und nachdem die EK in den VAE de facto keine Steuern bezahlt (weil bewußt als Stimulator für den Wirtschaftsraum geschaffen), dann sieht die Sache wohl anders aus.

    Ich glaube auch nicht, dass man bei EK mit 50 in den Vorruhestand gehen kann und dafür von denen bezahlt wird, oder? Ich kenne keine Pilotenverträge im Detail, aber ich bin fast sicher, dass es in den LH Verträgen noch einige soziale Komponenten gibt, die es bei EK nicht gibt, und die aber auch Geld kosten.

    Auch kann ich nicht beurteilen, wie es sich mit Flexibilität & Arbeitszeit verhält - und das hat ja Einfluss auf die Anzahl von Piloten die ich pro Maschine beschäftige, was wiederum einen finanziellen Einfluss hat.

    Fazit: Ich bin nicht sicher, ob EK die Flugstunde Pilot mehr kostet als LH - müßte ich einen Tipp abgeben, dann würde ich das anzweifeln. Kann ich aber wie gesagt nicht.

  11. #263
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    Zitat Zitat von MUCFLYER Beitrag anzeigen
    Nur, wie lange glaubst du wird der Passage Kern bei weiter anhaltenden VC Streiks noch erhalten?
    Obwohl sich die VC moralisch und bei Nichteinhaltung von Verträgen auch rechtlich im 'Recht' befindet, in meinen Augen schafft ihr euch in der Passage schneller ab als es euch lieb sein kann. Ärgerlich nur, dass dabei alle anderen mitgerissen werden...
    Das ist wohl leider wahr. Die entscheidende Frage ist, ob sich die VC dessen bewußt ist - man spricht wohl vom sogenannten Pyrrhus-Sieg. Und damit treffen dann doch wieder 6.000 die restlichen 110.000+

  12. #264
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    Zitat Zitat von MUCFLYER Beitrag anzeigen
    ...Checkin, Handling, Cargo, Catering und Technik etc., alles ließe sich -zumindest mittelfristig- auslagern, sollte man sich anhaltend verweigern. Szenarien und Modelle existieren. ...
    Wenn ich das richtig verstehe ist für alle dezentralen Standorte die Umstellung schon im Gange (siehe Seite 16 http://investor-relations.lufthansag...esentation.pdf). 1500 Mitarbeiter sind betroffen um die Kosten (und Gehälter) um 40-50% zu senken. Dies zwar (noch) im Zusammenhang mit der Umstellung auf Germanwings/Eurowings, aber ich denke das ist nicht das Ende.

  13. #265
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    Dezentral ist leider längst Geschichte und abgehakt. Selbst in DUS wird Germanwings/Eurowings seit Ende März 2014 nicht mehr von der Mutter gesteuert und abgefertigt, sondern von AHS. Jüngst wurde zudem bestätigt, dass die Lufthansa Station Düsseldorf in nächster Zeit -und wie bereits vermutet- komplett aufgelöst wird.

    Meine Befürchtungen eines ähnlichen Schicksals gingen daher eher in Richtung Frankfurt und München, sollten sich die Streithanseln nicht endlich annähern und von ihren Maximalforderungen abrücken. 14 offene Streitpunkte bedeuten für beide Seiten einige der strittigen Themen zu diesem Zeitpunkt definitiv nicht für sich entscheiden zu können. Einer der immer wieder kehrenden Knackpunkte, der KTV. Ob er in seiner heutigen Form noch zeitgemäß ist oder eher viel zu oft Stein des Anstoßes, mögen die Beteiligten besser beurteilen als ich.

  14. #266
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    Mucflyer, ich schätze deine differenzierte Meinung.

    Allerdings sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Pilotenstreik und anderen Arbeitsplätzen. Verschlankt, gestreamlined, optmiert, man kann es nennen wie man will, für die Betroffenen ist das Ergebnis immer beschissen.
    Der Kahlschlag in allen Abteilungen wird kommen, egal ob nun die Piloten auf Gehalt verzichten würden oder nicht.

    Gibt es eine Einigung mit der TK, heißt es für alle Wegoptimierten: Seht, die Großverdiener haben auch auf vieles verzichtet.
    Gibt es keine, heißt es: Seht nur, weil die Großverdiener im Konzern nichts geben wollten, werdet ihr nun entlassen.

    Meiner Meinung als Außenstehender nach liegt das Problem der Lufthansa auch eher in den existierenden überdimensionierten Verwaltungs und Managementstrukturen und an der nachlassenden Servicequalität vor allem auf der Passagierebene. Und damit meine ich nicht die Sitze, sondern eben z.B jene schon jetzt fehlenden, durch Automaten ersetzten Fachleute.

    Die Flugzeugstärke im Konzern wird immer ähnlich bleiben, unter welcher Marke auch immer, und damit auch die Arbeitsplätze für das Cockpit. Aber warum verschiedene Techniktöchter mit verschiedenen Verwaltungen, warum nicht eine Verwaltung für alle AOCs, warum nicht ein Verkauf usw? Mittelfristig wird dort kein Stein auf dem anderen bleiben.
    Ein mir nahe stehendes Unternehmen führt diesen Prozess gerade durch...insofern kann ich hier aus durchaus aktueller Erfahrung sprechen.

  15. #267
    Platinum Member Avatar von MUCFLYER
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    Wenn wir die zahlreichen Gründe die in der Luftfahrt -und speziell für Lufthansa- zu stark veränderten Rahmenbedingungen geführt haben mal ausblenden, kommen wir trotzdem zum gleichen Ergebnis. Unterm Strich wirds für die Belegschaft 'beschissen'. So oder so wird konsolodiert, gescored und gescared.
    Und genau deshalb ist die ganze Streikerei für den vielzitierten Lufthansa Passagekern in FRA und MUC doch mehr als nur kontraproduktiv. Was macht die VC -durch immer häufigere Streiks- so sicher, KEINE Kernschmelze heraufzubeschwören?

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  17. #268
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    Zitat Zitat von MUCFLYER Beitrag anzeigen
    Was macht die VC -durch immer häufigere Streiks- so sicher, KEINE Kernschmelze heraufzubeschwören?
    Nichts wahrscheinlich. Allerdings verhindert genau diese Kernschmelze ein KTV, denn der unterbindet eben genau das ausflaggen.
    Warum soll denn der KTV gebrochen werden? Sicher nicht, weil er zu teuer ist. Es mag ein bißchen Geld sparen, die ÜV zu kippen, allerdings fliegen dann halt alle länger und ein Kapitän in Endstufe kostet sicher mehr als ein neuer FO und ein Rentner, der 60% seiner letzten Gehaltstufe bekommt.
    So langfristig wird auch nicht gedacht. Es geht viel um kurzfristige Geldverschiebungen und um völlige Freiheit für das Management, Entscheidungen willkürlich treffen zu können.
    Wäre das gut?
    Vielleicht, wenn ein perspektivisch denkender für 20 Jahre ans Unternehmen gebunder Chef das Unternehmen lenken würde. Nicht aber, wenn ein den Aktionären verpflichteter, alle paar Jahre wechselnder Vorstand herumeiert.
    Mir als Arbeitnehmer wäre auch eher mein Wohl als das der Anteilshaber wichtiger.
    Falls es zu einer Kernschmelze kommt, wie du es nennst, ist diese so oder so geplant, und das bissl Streik ist ein willkommener und vielleicht erhoffter Anlaß, so provoziert, wie er ist.
    So oder so, die Piloten werden medial und Firmenintern als die Bösen dastehen, da immer das hohe Gehalt im Raum steht, und immer von Privilegien gesprochen wird, sogar im hauseigenen Presseorgan.
    Es sind keine Privilegien, sondern Vertragsbestandteile. Punkt.

    Ich glaube und hoffe, das bald unbefristet getreikt wird. Dann wird schnell Klarheit herrschen, welche Richtung geplant ist im Unternehmen.

    Verantwortlich ist im übrigen nicht die VC, sondern die TK der Lufthansa, die unter dem Dach der VC organisiert sind.

    Man sollte sich immer in Gedächtnis rufen, wer länger im Unternehmen bleiben wird und damit das größte Interesse an Zukunftsfähigkeit hat...der VV oder die Piloten?

  18. #269
    Global Moderator Avatar von Machrihanish
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    Zitat Zitat von C9T1 Beitrag anzeigen
    Nichts wahrscheinlich. Allerdings verhindert genau diese Kernschmelze ein KTV, denn der unterbindet eben genau das ausflaggen.
    Ich fürchte, Mucflyer euphemisiert mit Kernschmelze den häßlichen Terminus des Bankrotts. Vor selbigem schützt kein Vertrag der Welt.

    Zitat Zitat von C9T1 Beitrag anzeigen
    Warum soll denn der KTV gebrochen werden?
    Grundsätzlich sind Verträge kündbar, aber Tarifverträge sind eine Klasse von Verträgen, für die besonders strenge Regeln für die Kündigung gelten, genau mit letzteren LH derzeit kämpft. Auch ist es kein Bruch, bestimmte nicht textkonforme Vorgänge (CLH auf A343) im Einvernehmen zuzulassen bzw. durchzuführen.

    Zitat Zitat von C9T1 Beitrag anzeigen
    Vielleicht, wenn ein perspektivisch denkender für 20 Jahre ans Unternehmen gebunder Chef das Unternehmen lenken würde.
    Einen größeren Fehler, als jetzt zur Jagd auf Spohr zu blasen, sehe ich nicht. Spohr ist 20+ Jahre im Unternehmen, was beklagst Du hier?

    Zitat Zitat von C9T1 Beitrag anzeigen
    Nicht aber, wenn ein den Aktionären verpflichteter, ...
    Ein Vorstand ist den Aktionären nicht weniger verpflichtet als der Belegschaft.

    Zitat Zitat von C9T1 Beitrag anzeigen
    Man sollte sich immer in Gedächtnis rufen, wer länger im Unternehmen bleiben wird und damit das größte Interesse an Zukunftsfähigkeit hat...der VV oder die Piloten?
    Du willst hoff. nicht ausschließen, daß Interesse an Zukunftsfähigkeit die Form von Zukunftsangst annehmen und den klaren Blick auf notwendige Veränderung verstellen kann?

    Es ist kaum von der Hand zu weisen, daß jeder zusätzliche "gerettete" Vertragsbestandteil das Wachstum in der Kernmarke weiter dämpfen und zu erstarrenden Karrieren führen wird.

    Man wähle.

  19. #270
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    Zitat Zitat von Machrihanish Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, Mucflyer euphemisiert mit Kernschmelze den häßlichen Terminus des Bankrotts. Vor selbigem schützt kein Vertrag der Welt.


    Bankrott??

    Grundsätzlich sind Verträge kündbar, aber Tarifverträge sind eine Klasse von Verträgen, für die besonders strenge Regeln für die Kündigung gelten, genau mit letzteren LH derzeit kämpft. Auch ist es kein Bruch, bestimmte nicht textkonforme Vorgänge (CLH auf A343) im Einvernehmen zuzulassen bzw. durchzuführen.

    Verhandlungsbereitschaft ist da. Aber sich Bedingungen diktieren zu lassen ist keine Option.


    Einen größeren Fehler, als jetzt zur Jagd auf Spohr zu blasen, sehe ich nicht. Spohr ist 20+ Jahre im Unternehmen, was beklagst Du hier?

    Wer jagt Spohr? Bis jetzt jagt er alle...


    Ein Vorstand ist den Aktionären nicht weniger verpflichtet als der Belegschaft.

    Ernsthaft?


    Du willst hoff. nicht ausschließen, daß Interesse an Zukunftsfähigkeit die Form von Zukunftsangst annehmen und den klaren Blick auf notwendige Veränderung verstellen kann?

    Es ist kaum von der Hand zu weisen, daß jeder zusätzliche "gerettete" Vertragsbestandteil das Wachstum in der Kernmarke weiter dämpfen und zu erstarrenden Karrieren führen wird.

    Man wähle.

    Welcher Wachstum? Dort soll ja eben genau nicht mehr gewachsen werden.
    Wir reden hier von einem profitablen Unternehmen...durch Europa fliegen Firmen mit negativem Eigenkapital.
    Was soll dieses hysterische Lufthansa kurz vor dem Untergang Geschrei?

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