Gruß
Robert alias munich alias Schneekönig
'Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.'
Einstein

Eine GmbH ist eine GmbH und wirtschaftet als solche völlig unabhängig von ihren Gesellschaftern. Betriebsmittel sind Teil der GmbH und gehören nicht automatisch den Gesellschaftern. Rückzahlung / Ausschüttubg wird in der GV bestimmt und auch weitere Investionen o.ä.
Sollte die GmbH über Mittel verfügen eine Investition alleine - also ohne Gesellschafter - zu stemmen, dann hat dies auch nichts mit Letzteren zu tun. Das operative Geschäft ist getrennt von den Eigentümern. Ausnahmen sind GFGs (geschäftsführende Gesellschafter).
Und was Budgetüberschreitungen angeht, ist die FMG bzw der Flughafen hier eines der schlechtesten Beispiele die sich finden lassen. Da wäre es besser SPON hätte vor der eigenen Haustür in Hamburg gekehrt, oder wär nach Berlin gegangen.... aber das spiegel-notorische 'erst mal gegen die Bayern schiessen' ist ja genauso alt wie das papier selber.
nix für ungut.

Ich wusste nicht, dass man bei Ihren Postings grundsätzlich immer 'zwischen den Zeilen herauslesen' muss... da kann ja jeder jeden Mist schreiben und dann hinterher meinen: war textlich falsch aber inhaltlich richtig, weil zwischen den Zeilen herauszulesen... und grundsätzlich ist jeder Schwachsinn 'richtig gemeint' ?
Wer immer mit dem Finger auf andere zeigt, braucht sich nicht wundern, wenn am Schluss alle auf ihn zeigen.
Ich kann nicht mit dem Perronschen Integral beginnen, wenn noch nicht mal die 4 Grundrechenarten geläufig sind!
Alleine Dein Hinweis auf die FMG als GmbH zeigt, dass Dir komplexere Denkweisen (noch) fremd sind.
Jeder andere, dessen IQ nur leicht über dem Wert der Zimmertemperatur liegt, konnte sicherlich verstehen, was ich ausdrücken wollte - und damit ist definitiv nicht 'joe' gemeint!
Gruß
Robert alias munich alias Schneekönig
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Hier unterliegst du einem kapitalen Denkfehler. Du vermischt hier die jurisitsche Eigenständigkeit der Gesellschaft mit den Vermögensansprüchen. Die GmbH ist ganz und gar nicht wirtschaftlich unabhängig. Denn die Gesellschafter haften ja ach mit dem Stammkapital. Mal ganz davon abgesehen, dass es sich hier nicht um eine private GmbH handelt.
Die Gesellschaft kann und konnte nur durch die Einlagen und Dahrlehn der Gesellschafter eigene Mittel erwirtschaften. Diese unterliegen der Gesellschafterversammlung. Ergo entscheidet der Staat/Stadt über seine eigenen Mittel die per Definition Steuergelder sind. Gäbe es die Trennung wie du sie oben beschreibst, müssten die Geschäftsführer über den Verbleib der Mittel bestimmen können. Das können sie jedoch nicht.
Wenn man es noch genauer nimmt, ist es sogar noch schlimmer, denn der Staat musste sich das Geld leihen. Die Zinslasten liegen somit beim Steuerzahler.
Das ist nun einmal wieder ziemlich unsachlicher Kram den du hier niederschreibst. Die Dauer der Entstehung des BER ist gegen die Dauer der Entstehung des MUC ein Witz.
Geändert von joe (24.01.2013 um 11:49 Uhr)

Grundsätzlich Zustimmung, aber: wie man in den Wald reinruft ...
Ich bin, bzw. wir Mods, sind, was Neumitglieder und deren Wortwahl anbetrifft, relativ empfindlich.
Dies konntest Du am eigenem Leib erfahren.
Deshalb gilt auch für Dich, airlinestrategy: solltest Du in dieser Art und Weise weitermachen, werde ich oder einer meiner Kollegen Dich 'kicken'!
Gruß
Robert alias munich alias Schneekönig
'Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.'
Einstein
Niemand mag persönliche Anfeindungen - das steht ausser Frage.
Aber: Auch wir Moderatoren sind interessierte und schreibende Mitglieder dieses Forums - und auch uns darf eine eigene Meinung zugesprochen werden (die wir dann selbstverständlich auch hier ausdrücken dürfen).
Mit diesen (an alle ermahnende) Worten: BTT !![]()
Geändert von ETSF (24.01.2013 um 12:09 Uhr)

Eine verbale Entgleisung mit einer anderen zu rechtfertigen hat natürlich einen gewissen Eigentorcharakter ...
Ich würde mir wünschen, dass du dir einmal im selben Thread den Beitrag von SYD durchlesen würdest. (http://www.mucforum.de/showthread.ph...l=1#post235671)
Nicht nur der Inhalt ist recht passend, sondern auch die hohe Anzahl an "Danke" dürfte Dir doch verdeutlichen, dass ich mit diesem Wunsch nicht alleine dastehe.
Wenn wir deine Methodeanwenden würden, kannste das Forum in einigen Monaten zusperren. Wäre doch schade drum.Grundsätzlich Zustimmung, aber: wie man in den Wald reinruft ...
Geändert von joe (24.01.2013 um 12:28 Uhr)
Wiederum zum Großteil Zustimmung!
Mir ist der Beitrag von SYD sehr wohl in Erinnerung! Aber in diesem Zusammenhang sollte man auch meine Antwort nicht außen vor lassen.
Es kam von keiner Seite auf meine Frage(n)
eine Antwort.
Geändert von munich (24.01.2013 um 12:52 Uhr)
Gruß
Robert alias munich alias Schneekönig
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Ich bin jetzt kein Wirtschaftsrechtsexperte und man möge mich verbessern, wenn ich falsch liege, aber nach meinem Verständnis ist das so:
Da es sich um eine GmbH handelt und bei Insolvenz wahrscheinlich fast alle Eigenmittel aufgebraucht sind, dürfte eben nicht der Steuerzahler haften, sondern die Banken bleiben größtenteils auf ihren Krediten sitzen.
Es sei den der Staat rettet die Firma. Und das kann man, muss man aber nicht. Wenn nicht wird der Flughafen aus der Insolvenzmasse an einen anderen Betreiber verkauft, der Betrieb geht sicherlich weiter.
Geändert von LugPaj (25.01.2013 um 10:13 Uhr)
@LugPaj: aus meiner Sicht siehst Du das komplett richtig. Bei der Finanzierung eines kommunalen Unternehmens in Form einer GmbH müssen die Gesellschafter explizit mithaften (z.B. über Bürgschaften oder Mitunterschrift unter den Darlehnsvertrag) um im Falle der Insolvenz von den Banken herangezogen werden zu können. Verloren ist dann seitens der Gesellschafter nur das reine Eigenkapital. Ansonsten bleiben tatsächlich die Banken auf den Darlehen sitzen. Ob dann die Gesellschafter eine Rettung oder Stützung aus politischen Motiven machen bleibt ihnen überlassen.
So long
der thg
aus Feldkirchen
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Dein Einwand ist der letzte notwendige, um den Kreis zu schließen:
"Auf einem Kredit sitzenbleiben" bedeutet im Prinzip, daß Einlagen bei der Bank vernichtet wurden. Passiert dies im großen Stil, wird die Bank selbst vernichtet. Wiederum Steuerzahlergeld, diesmal der Teil, den der Staat dem Steuerzahler ließ.Da es sich um eine GmbH handelt und bei Insolvenz wahrscheinlich fast alle Eigenmittel aufgebraucht sind, dürfte eben nicht der Steuerzahler haften, sondern die Banken bleiben größtenteils auf ihren Krediten sitzen.
Dann wurde wiederum Steuerzahler-"Geld" vernichtet, diesmal das Sachvermögen des Steuerzahlers (der öffentlichen Hand) selbst.Es sei den der Staat rettet die Firma. Und das kann man, muss man aber nicht. Wenn nicht wird der Flughafen aus der Insolvenzmasse an einen anderen Betreiber verkauft, der Betrieb geht sicherlich weiter.
Daraus folgt: ob die Methode des engl. Professors zur Prognose von Budgetüberschreitungen sachlich richtig und zweckdienlich ist, ist zweitrangig. Wichtig ist die Einsicht, daß der Steuerzahler selbst das höchste Interesse daran hat, daß die Kosten öffentlicher Projekte möglichst akkurat vorhersagbar werden.
Ein Fehlbetrag bleibt allzuleicht an ihm selbst hängen. (Und wenn er zB nur an der Gesamtbelegschaft der BayernLB hängenbliebe, könnte man für die eigene Familie vielleicht aufatmen - allgemein zu begrüßen ware dies aber wohl dennoch nicht...)
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